Ein italienischer Klassiker mit viel Umami
Spaghetti alla Carbonara gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Pastagerichten Italiens. Ursprünglich aus der Region Latium stammend, überzeugt dieses Gericht durch seine Einfachheit und den intensiven Geschmack. Die Kombination aus al dente gekochten Spaghetti, cremiger Ei-Käse-Sauce und herzhaftem Speck sorgt für ein unvergleichliches Geschmackserlebnis. Das Geheimnis einer perfekten Carbonara liegt in der richtigen Technik: Die heiße Pasta wird sanft mit der Ei-Parmesan-Mischung vermengt, sodass eine cremige Konsistenz entsteht – ganz ohne Sahne! Ein Klassiker, der mit wenigen Zutaten maximalen Genuss bietet.

Spaghetti alla carbonara
Kochutensilien
Zutaten
- 500 g Spaghetti alternativ Vollkornspaghetti
- 1 EL Olivenöl*
- 200 g durchwachsener Speck
- 10 g Butter
- 100 g Parmesan
- 6 Eier
- 3 EL Schlagsahne
- Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Anleitungen
- Speck würfeln und in Butter ausbraten.
- Käse reiben und mit viel Pfeffer, Muskat, den Eiern und der Sahne verrühren.
- In der Zwischenzeit die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest kochen.
- Die Nudeln in einer vorgewärmten Schüssel mit dem Speck.
- Vorsichtig die die Ei-Käsesauce unter die heißen Nudeln ziehen.
- Die Spaghetti mit reichlich schwarzem Pfeffer bestreut servieren.
Was macht eine echte Carbonara aus?
Die traditionelle Spaghetti alla Carbonara kommt ganz ohne Sahne aus – ihre Cremigkeit entsteht allein durch die Emulsion von Ei, Käse und Pasta-Wasser. Entscheidend ist, dass die Sauce nicht gerinnt, sondern die Nudeln sanft umhüllt. In Italien wird klassischerweise Guanciale (gepökelte Schweinebacke) statt Speck verwendet, was dem Gericht noch mehr Tiefe verleiht.
Die Herkunft der Carbonara
Die genaue Entstehungsgeschichte der Carbonara ist nicht eindeutig belegt. Eine Theorie besagt, dass das Gericht von Kohlearbeitern („carbonari“) in Mittelitalien erfunden wurde, die es mit wenigen haltbaren Zutaten zubereiteten. Eine andere Vermutung führt das Rezept auf amerikanische Soldaten im Zweiten Weltkrieg zurück, die Speck und Eier mit italienischer Pasta kombinierten.
Welche Pasta passt am besten?
Traditionell werden Spaghetti verwendet, aber auch andere lange Nudelsorten wie Bucatini oder Tagliatelle eignen sich hervorragend. Wichtig ist, dass die Pasta genug Oberfläche bietet, damit die Sauce perfekt haftet.
Perfekte Begleiter zur Carbonara
Obwohl die Carbonara für sich schon ein vollwertiges Gericht ist, passt dazu ein frischer Rucolasalat mit Zitronendressing oder ein einfaches Antipasti-Arrangement mit Oliven und getrockneten Tomaten. Dazu ein Glas trockener Weißwein, etwa ein Frascati oder ein Pinot Grigio – und das italienische Genuss-Erlebnis ist perfekt!

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