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Marmelade kochen – das Grundrezept

    Selbst gekochte Marmelade ist eine der besten Sachen, die du machen kannst. Gerade im Sommer, wenn die Marktstände voller frischem Obst sind, kannst Du so ein paar Gläschen Sommer für kalte Wintertage konservieren. Marmelade kochen klingt kompliziert? Nein, ausprobieren lohnt sich.

    Grundrezept Marmelade kochen

    Grundrezept Marmelade kochen

    Marmelade kochen ist mit unserem Grundrezept ganz einfach und eine tolle Sache, um den Sommer in Gläsern zu konservieren.
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    Vorbereitungszeit 15 Minuten
    Zubereitungszeit 15 Minuten
    Gesamtzeit 30 Minuten
    Gericht Frühstück

    Kochutensilien

    Zutaten
      

    • 1 kg Früchte z.B. Erdbeeren, Kirschen, Johannisbeeren
    • 500 g Gelierzucker 2:1
    • 2 EL Zitronensaft

    Anleitungen
     

    • Die Gläser mit kochendem Wasser oder im Backofen bei 200 Grad 10 Minuten sterilisieren. Die Deckel auskochen.
    • Die Früchte säubern, ggf. zerkleinern und in einen großen Topf füllen.
    • Gelierzucker und Zitronensaft hinzufügen und gut verrühren.
    • Alles zusammen aufkochen und etwa 4 Minuten sprudelnd kochen lassen.
    • Heiß in die sterilisierten Einmachgläser füllen, fest verschließen und kurz umegdreht auf den Deckel stellen.
    • Umdrehen, abkühlen lassen, fertig.
    Keyword Brotaufstrich
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    Die selbst gemachte Version der Supermarkt-Konfitüre ist nicht nur leckerer als gekaufte Marmelade, sondern Du weißt außerdem ganz genau was drin steckt und oft ist sie auch noch billiger.

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    Wie kocht man Marmelade?

    Das Prinzip ist immer dasselbe: Die Früchte (und ggf. Gewürze) werden mit Zucker und optional Zitronensaft einige Minuten sprudelnd gekocht und nach der Konservierungsmethode des Heißeinfüllens kochend heiß in Gläser gefüllt.

    Welches Obst eignet sich zum Marmelade kochen?

    Das Wichtigste ist, dass die Früchte reif, aber nicht überreif sind. Überreifes Obst ist wässrig und ergibt keine gute Marmelade. Grundsätzlich kann jede Art von Obst für die Herstellung von Marmelade verwendet werden, aber manche Früchte sind besser geeignet als andere. Klassiker sind zum Beispiel Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen, Brombeeren und Johannisbeeren.

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    Welchen Gelierzucker verwendet man für Marmelade?

    Damit die Marmelade ihre Konsistenz bekommt, braucht man ein Geliermittel. Hier verwendet man meistens Gelierzucker, den es in den Varianten 1:1, 2:1 und 3:1 gibt. Die Zahlen geben jeweils an, wie viel Früchte und wie viel Zucker verarbeitet wird.

    Beim 1:1-Zucker braucht man pro Anteil Frucht den gleichen Anteil Zucker, also beispielsweise 500 Gramm Früchte und 500 Gramm Zucker. Beim 2:1-Zucker ist es zwei Teil Frucht, ein Teil Zucker, beim 3:1-Zucker entsprechend drei Teile Frucht auf einen Teil Zucker.

    Je mehr Zucker verwendet wird, desto süßer wird die Marmelade – logisch. Die 1:1-Konfitüre ist entsprechend weniger süß als die 3:1-Konfitüre. Während der 1:1-Zucker nur aus Zucker und Pektin besteht, braucht es bei den anderen Varianten meist Konservierungsmittel, um die Haltbarkeit zu gewährleisten. In unseren Augen ist der 2:1-Zucker, idealerweise eine Bio-Zucker, ein guter Kompromiss zwischen Süße, Haltbarkeit und Zusatzstoffen.

    Welches Zubehör braucht man zum Einkochen von Marmelade?

    Um Marmelade herzustellen, brauchst du eigentlich gar nicht viel:

    • einen großen Topf, in dem die Früchte mit Zucker gekocht werden können
    • einen Holzlöffel zum Umrühren
    • einen Einfülltrichter*
    • Einmachgläser

    Was ist der Unterschied zwischen Marmelade, Konfitüre und Gelee?

    Die Begriffe Konfitüre, Gelee und Marmelade werden oft synonym verwendet, wobei das nicht ganz korrekt ist.

    Gelee wird nicht direkt aus Früchten hergestellt, sondern aus deren Saft. Dadurch wird Gelee sehr klar und durchsichtig. Ein Beispiel ist Quittengelee

    Marmelade ist es streng genommen nur, wenn der Fruchtaufstrich ausschließlich Zitrusfrüchte als Fruchtanteil enthält. Erdbeermarmelade? Gibt es eigentlich gar nicht.

    Konfitüre muss mindestens 35 Prozent Fruchtgehalt haben und aus mindesten 60 Prozent Zucker und Geliermittel bestehen.

    Was nicht in eine dieser Definitionen passt, ist einfach Fruchtaufstrich, denn dieser Begriff ist nicht geschützt.

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