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Obazda – der Biergartenklassiker

    Obazda, manchmal auch Obatzda oder Obatzer geschrieben, ist eine Käsecreme auf Basis von Camenbert oder Brie aus Bayern. Auf Deutsch übersetzt heißt Obazda in etwa “Vermischter“, unter Angepatzter kann sich wohl eher niemand etwas vorstellen. Um gleich bei der Wortkunde zu bleiben: ein Obazda, zwoa Obzde. Der Plural endet also auf e – wichtig bei der nächsten Bestellung im Biergarten!

    Fettarma Obatzda

    Fettarmer Obazda

    Leckerer Brotaufstrich und würziger Biergartenklassiker aus Bayern – in der fettarmen Variante
    5 von 1 Bewertung
    Zubereitungszeit 10 Minuten
    Gesamtzeit 10 Minuten
    Gericht Brotaufstrich, Brotzeit, Kleinigkeit, Snack
    Küche Bayern
    Portionen 2 Portionen

    Zutaten
      

    • 1 Camenbert oder Brie
    • 1 Zwiebel
    • 1 EL Butter weich
    • 1 Schuss Sahne
    • 1 Schuss Bier
    • 1 TL Paprikapulver edelsüß
    • 1 TL gemahlener Kümmel
    • Salz und Peffer
    • Schnittlauch zur Garnitur

    Anleitungen
     

    • Käse mit der Gabel grob zerdrücken.
    • Zwiebel fein hacken.
    • Zusammen mit allen anderen Zutaten gut verrühren.
    • Mit Schnittlauch garnieren.

    Notizen

    L
    Keyword Biergarten, Sommerküche
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    Was ist der Obazde?

    Der Käseaufstrich besteht auf Camenbert, Brie (oder einem anderen Weichkäse, der weg muss), Butter, Sahne, einem Schuss Bier, Paprikapulver und Kümmel und Zwiebeln. Wegen der rohen Zwiebeln sollte ein Obazda noch am gleichen Tag der Zubereitung gegessen werden, da diese sonst bitter werden. Aber das ist kein Problem, schließlich ist er so lecker, dass ordentlich was weggeht. Der Brotaufstrich ist beliebt zur Brotzeit und wird in den meisten Biergärten in Bayern serviert, gerne mit einer Breze.

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    Welche Zutaten brauche ich?

    • Camenbert oder Brie als Grundlage
    • Zwiebel
    • Butter, sie sollte weich sein
    • Sahne
    • Bier, nur ein kleiner Schuss
    • Paprikapulver edelsüß
    • Kümmel
    • Salz und Pfeffer
    • Schnittlauch, gehackt, zur Garnitur

    Käseaufstrich mit Geschichte

    Erfunden hat ihn vermutlich die Wirtin des Weihenstephaner Bräustüberls, immerhin das Bräustüberl der ältesten Brauerei der Welt, in Freising in den 1920er Jahren.

    Heute kennt man den Käseaufstrich nicht nur in Altbayern, sondern auch in Franken, dort wird nennt man ihn Gerupfter oder Angemachter und statt dem Schuss Bier nimmt man gerne einen Schuss Wein.

    Appetit auf mehr leckere Brotzeit-Rezepte?

    Obazda, ein Biergartenklassiker

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