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Süße Sahne, Schlagsahne, Kochsahne, Schlagobers – was sind die Unterschiede?

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    Süße Sahne, Schlagsahne, Kochsahne, Schlagobers: Ein kleiner Guide durch die Sahnewelt

    Sahne ist aus der Küche kaum wegzudenken – ob als cremige Grundlage für Soßen, fluffige Krone auf Desserts oder feine Zutat im Kuchen. Doch Sahne ist nicht gleich Sahne: Unterschiedliche Sorten unterscheiden sich in Fettgehalt, Geschmack und Verwendung. Wer sich gesund ernähren möchte, sollte nicht nur die Klassiker kennen, sondern auch wissen, welche leichten oder pflanzlichen Alternativen es gibt.

    1. Süße Sahne:

    Die Bezeichnung „Süße Sahne“ kann leicht in die Irre führen, denn eigentlich ist sie gar nicht süß. Es handelt sich dabei um frische Sahne, die direkt von der Milch abgerahmt wird. Diese Sahne hat einen hohen Fettgehalt und ist daher sehr cremig. Sie kann zum Verfeinern von Saucen, Suppen oder Desserts verwendet werden. Manchmal wird sie auch als Grundlage für Schlagsahne verwendet.

    2. Schlagsahne:

    Schlagsahne, oft einfach nur als „Sahne“ bezeichnet, hat in der Regel einen Fettgehalt von rund 30 bis 36 Prozent. Das ermöglicht es ihr, steif geschlagen zu werden. Sie eignet sich hervorragend als Topping für Torten, Kuchen, Eis oder Früchte. Da sie leicht zuckerhaltig ist, ist sie besonders in süßen Gerichten beliebt.

    3. Kochsahne:

    Wie der Name schon sagt, wurde Kochsahne speziell für den Kochprozess entwickelt. Sie hat einen niedrigeren Fettgehalt als Schlagsahne, oft zwischen 15 und 20 Prozent. Das bedeutet, dass sie weniger kalorienreich ist. Ihr Vorteil: Trotz des geringeren Fettgehalts gerinnt sie beim Kochen nicht so leicht und eignet sich daher hervorragend zum Verfeinern von Soßen oder Suppen.

    4. Schlagobers:

    Jetzt wird es regional: Der Begriff „Schlagobers“ ist in Österreich gebräuchlich und entspricht im Wesentlichen der Schlagsahne. Auch hier handelt es sich um Sahne, die aufgrund ihres hohen Fettgehalts steif geschlagen werden kann. Sie ist in Geschmack und Verwendung identisch mit der Schlagsahne, nur der Name unterscheidet sich je nach Region.

    Auch wenn die verschiedenen Bezeichnungen auf den ersten Blick verwirren können, haben sie doch alle ihre speziellen Anwendungsbereiche. Während Schlagsahne und Schlagobers vor allem in der süßen Küche verwendet werden, ist Kochsahne, trotz ihres geringeren Fettgehalts, die Heldin der herzhaften Gerichte. Die Süße Sahne schließlich ist die Mutter aller Sahnesorten und besonders vielseitig.

    War das schon alles? Bei weitem nicht – hier sind weitere Sahne-Varianten

    Damit du im Supermarkt oder an der Frischetheke gezielt zugreifen kannst, hier ein Überblick über weitere Sorten und ihre Besonderheiten:

    • Creme Double: Sehr fettreiche Sahne (mind. 40 % Fett), besonders cremig. Ideal für Desserts oder feine Saucen, weniger geeignet für eine kalorienbewusste Ernährung.
    • Crème fraîche: Leicht säuerlich, ca. 30 % Fett. Gerinnt beim Kochen nicht, passt perfekt zu Gratins, Suppen und Dips.
    • Sauerrahm / Saure Sahne: Ca. 10–20 % Fett, milder Säuregeschmack. Gut für kalte Dips, Dressings und leichte Saucen.
    • Schmand: Fettgehalt zwischen 20–29 %, milder als saure Sahne. Häufig in Kuchenbelägen und Aufläufen verwendet.
    • Mascarpone: Italienische Frischkäse-Sahne mit ca. 40 % Fett, cremig-mild, vor allem in Desserts wie Tiramisu.
    • Pflanzliche Sahnealternativen: Auf Basis von Hafer, Soja, Mandeln oder Kokos – oft kalorienärmer und je nach Sorte laktosefrei, vegan und blutzuckerfreundlicher. Achte auf ungesüßte Varianten ohne Palmöl.

    Sahne gesünder genießen – so geht’s

    • Bewusst dosieren: Schon kleine Mengen bringen viel Geschmack und Cremigkeit.
    • Fettgehalt beachten: Für den Alltag eher zu 15–20 % greifen, für besondere Anlässe darf’s auch mal mehr sein.
    • Alternativen nutzen: Pflanzliche Sahne kann gesättigte Fette reduzieren und ist oft besser für die Blutzuckerkontrolle .
    • Frisch statt ultrahocherhitzt: Frische Sahne hat meist weniger Zusatzstoffe und ein volleres Aroma.

    Ob Kochsahne, Schlagobers oder Crème fraîche – jede Sahnevariante hat ihren Platz in der Küche. Wer die Unterschiede kennt, kann gezielt auswählen, gesünder kochen und den Geschmack trotzdem voll auskosten. Für eine gesunde Wohlfühlküche ohne Verzicht lohnt es sich, nicht nur beim Fettgehalt, sondern auch bei den Inhaltsstoffen genauer hinzuschauen – und immer mal wieder pflanzliche oder leichtere Alternativen auszuprobieren.

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    Leckere Rezepte mit Sahne

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